Freitag || 02. Oktober 2020|| 20.00 Uhr

Trio con abbandono

Trio con abbandono - Trio mit Hingabe
ist ein Ensemble der Spitzenklasse:

Anne-Lise Atrsaie - am Cello
Beate Funk - mit der Klarinette
Claudia Quakernack - mit dem Akkordeon

Was die drei Frauen wollen:
„Wir wünschen unserem Publikum unvergessliche Konzertabende, an denen sich der Zauber der Musik entfaltet und jeder Melodien und schöne Momente mit nach Hause nehmen kann. Unsere Moderation zwischen den Stücken ist ebenso Teil des Programms wie ein ansprechendes Bühnenbild.
In eigenen Arrangements erweitern wir den Rahmen der Klassik, indem wir die Ausdruckskraft von Tango, Czardas und Klezmer einfließen lassen. So entsteht eine solistisch virtuose Show mit humoristischen Einlagen, souverän und selbstironisch, welche auch Klassik-Fans musikalisch überzeugen wird“.

Programm-Beispiel (Rösrath 2019)
Peter Ludwig (* 1951) ---- Lisboa
Traditional ---- Klezmer-Suite I
Richard Galliano (* 1950) ---- Tango pour Claude
arr. Hans Günter Kölz (* 1956)
Traditional ---- Klezmer-Suite II
August Nölck (1862-1928) ---- Ungarische Czardas Fanatasie
Ludwig van Beethoven (1770-1827) ---- Die Wut über den verlorenen Groschen
arr. Brack Owlbick (* 1965)

Marais, Corelli, Vivaldi ---- La Folia
Astor Piazolla (1921-1992) ---- Die Jahreszeiten
Leroy Anderson ---- The Typewriter

 

Das Ensemble

Als erste große Neuentdeckung wurde das Trio nach einem Auftritt beim Internationalen Musikfest Goslar-Harz gefeiert. Im Mai 2007 gewannen die Musikerinnen den Internationalen Kammermusikwettbewerb in Klingenthal und gehen seitdem durchgehend ihrer regen Konzerttätigkeit nach. Sie sind auf zahlreichen Festivals vertreten, z.B. bei summerwinds münsterland, Europas Holzbläser Festival 2018 oder beim Mosel Musikfestival 2016. Ihr Debüt mit Streichorchester hatte das Trio im Jahre 2013.

Anne-Lise Atrsaie, Claudia Quakernack und Beate Funk gründen 2006 das trio con abbandono, ein „Trio mit Hingabe“, dessen Name Programm ist. Das Ensemble mit der ungewöhnlichen Kombination der Instrumente Klarinette, Akkordeon und Violoncello bietet eine Fülle von Klangfarben, die das Ensemble anhand eines breit gefächerten Repertoires quer durch die Musikgeschichte demonstriert.

Wie kaum eine andere kammermusikalische Formation verstehen es Beate Funk, Anne-Lise Atrsaie und Claudia Quakernack mit leidenschaftlicher Spielfreude, Charme und Humor ihr Publikum zu berühren. Egal, ob das Trio einen schwungvollen argentinischen Tango präsentiert, mit Neuer Musik Akzente setzt, mit mitreißender Klezmer-Musik das Publikum in seinen Bann zieht oder allseits bewährte Klassiker vorträgt, die Resonanz ist lang anhaltender Beifall.

Nicht zuletzt bedingt die langjährige Freundschaft der drei studierten Musikerinnen den Erfolg im Konzertsaal. Die innige Verbundenheit und das gegenseitige Vertrauen beim Musizieren ermöglichen ihnen gleichsam die künstlerische Freiheit und außerordentliche Spielfreude, die in diesem Maße nur selten zu hören ist.

Die Mitglieder des Trios

Beate Funk
Als der kreative Motor des Trios gibt sie erst dann Ruhe, wenn sie eine neue Projektidee verwirklicht hat. Sie setzt im Trio phantasievolle und freche Impulse und kreiert dadurch eine ausdrucksvolle, einerseits sensible, gleichzeitig aber auch lebendige Klangfarbe. Beate ist eine schwäbische Frohnatur, die gerne lacht, das Ausgefallene liebt und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist. Welches Terrain bietet sich da besser an als die Neue Musik?

Beate Funk (*1978) studierte nach Ausbildung bei Martin Schöttle von 1997 bis 2005 Schulmusik, Musikpädagogik und Orchestermusik bei Prof. Frits Hauser und Prof. Hans Dietrich Klaus an der Hochschule für Musik in Detmold. Ihre Orchestererfahrung sammelte sie unter anderem bei den Dortmunder Philharmonikern. Seit 2006 zum größten Teil der Kammermusik verschrieben, führten sie ihre diversen Ensembles bereits auf Konzertreisen in diverse europäische Länder und nach Asien. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie eine begeisterte Instrumentalpädagogin und unterrichtet seit etlichen Jahren Schüler aller Altersklassen "con abbandono" an der Musikschule Senne. Beate lebt mit ihrer Familie in Detmold.

Claudia Quakernack
Ohne bis ins letzte Detail gehörte und analysierte Musik erscheint Claudia nie zur Probe. Sie lebt eine sehr feine und natürliche Musikalität, wobei sie stets die voneinander unabhängig arbeitenden Hände wohl organisiert weiß. Mit unermüdlichem Eifer trägt sie wesentlich dazu bei, ihrem Instrument die wohlverdiente Akzeptanz in der professionellen Musikwelt zu verschaffen. Ihr Bestreben ist es, ihrem Publikum jede feinste Klangnuance auf eine tiefgehende und eingängige Weise näher zu bringen.

Claudia Quakernack (*1978) begann nach langjähriger Ausbildung bei Helmut Quakernack 1998 ihr Musikstudium bei Prof. Elsbeth Moser an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Dort absolvierte sie erfolgreich ihr Musikpädagogikstudium, die künstlerische Reifeprüfung bis hin zur Solistenklasse. Sie ist mehrfache Preisträgerin nationaler wie internationaler Wettbewerbe (1.Preis des „Deutschen Akkordeon Musikpreises 2006“) und konzertiert als Solistin und in Kammermusikensembles. Zahlreiche Konzertreisen führten sie bereits nach Skandinavien, Litauen, Brasilien, Kanada, in die USA und nach China. Seit 2013 ist sie die Akkordeonistin im „Ensemble Tangophil“, in welchem sie sich intensiv mit argentinischem Tango auseinandersetzt. Ferner  ist sie eine leidenschaftliche Musikpädagogin an der Musikschule Senne. Claudia Quakernack lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Bielefeld.

Anne-Lise Atrsaie
Betritt Anne-Lise den Raum, verströmt sie eine konzentrierte Ruhe. Mit unermüdlicher Geduld meistert sie schwierigste Passagen und lässt dabei kein Detail außer Acht. Wird die Stimmung während einer Tango-Probe zu feurig oder droht die Neue Musik verkopft zu werden, ist Anne-Lise durch ihre ruhige, gutmütige Art der ausgleichende Pol. Ihr sanftes Wesen vermag es, dem Cello die großen musikalischen Bögen zu entlocken, die die leidenschaftliche Musikerin so liebt.

Anne-Lise Atrsaie (*1979) war Schülerin von Marc-Didier Thirault, Jean-Marie Gamard und Philippe Bary. 2001 schloss sie ihre Studien der Musikwissenschaften an der Sorbonne in Paris erfolgreich ab. Im selben Jahr kam sie nach Deutschland, um an der Hochschule für Musik Detmold Musikpädagogik bei Prof. Marcio Caneiro zu studieren. Anne-Lise erhielt diverse Preise mit verschiedenen Kammermusikensembles und als Solistin. Sie war sechs Jahre lang Mitglied bei "Cellissime", einer Gruppe von 10 Cellisten, mit der sie mehrere internationale Tourneen machte. Anne-Lise ist an der Brahmsmusikschule Detmold als Musikpädagogin tätig.