Sonntag || 15. November 2020 || 20.00 Uhr

Kokopelli-Saxophon-Quartett

Thomas Käseberg - Sopransaxophon
Romano Schubert - Altsaxophon
Georg Niehusmann - Tenorsaxophon
Christine Hörmann - Baritonsaxophon

 

Vorläufiges P R O G R A M M - Beispiel

Gershwin – Bernstein – Aznavour - Piaf
Ein Brückenschlag zwischen Jazz und Klassik


George Gershwin (1898-1937)
Ein Amerikaner in Paris (Hauptthema)
A Foggy Day
Love Is Here To Stay
Nice Work If You Can Get It
Oh, Lady Be Good
Fascinating Rhythm
Liza
Selections from „Porgy and Bess“
Rhapsody in Blue


Leonard Bernstein (1918-1990 )
Feel Pretty
Somewhere
Balcony Scene with Maria
Tonight
Jumps
One Hand – One Heart
Heike Beckman (Sängerin)

Charles Aznavour, Edith Piaf u.a.

Jerome Naulais (*1951)
Toquades – Tango – Valse Jazz – Calme - Slower Rock -
Perpetuel – Lent – Charleston – Jazz Rock

Zum Saxophon
Wieder einmal zeigt sich, welcher Genie-Streich dem belgischen Blasinstrumenten-Tüftler Adolphe Sax vor über 150 Jahren gelungen ist. Sax hatte das Holzblasinstrument mit Metall-Korpus entwickelt, um die Beweglichkeit eines Streichinstruments mit der Lautstärke eines Blechblasinstruments zu koppeln. Das Experiment glückte, das Saxophon reüssierte in den Militär-Kapellen, aber auch Komponisten wie Berlioz und Ravel verliebten sich in den geschmeidigen, kraftvollen und variationsreichen Klang. Trotz dieser Vorteile dauerte es fast 70 Jahre, ehe Jazzmusiker das Instrument für sich entdeckten und der Siegeszug des Saxophons begann.

Zum Quartett
Vielseitig, wie das Saxophon, ist auch das Kokopelli Saxophon Quartett in seinen abwechslungsreichen Konzertprogrammen. Ob weltbekannte Melodien oder ekstatische Rhythmen: Das Programm des Ensembles ist ein musikalisches Highlight.
Ob Musik der Renaissance, Gershwins und Bernsteins swingende Songs, französische Musik vom Hofe des Sonnenkönigs bis hin zu Chansons von Edith Piaf und Charles Aznavour oder groovender Jazz, immer wieder überzeugen die stilsicheren, werkgetreuen Interpretationen und eigenen Bearbeitungen der vier Saxophonisten das Publikum und die Presse.
Die kurzweiligen Konzertprogramme werden von den Musikern abwechslungsreich moderiert und teilweise mit literarischen Zitaten garniert. Damit schafft das Ensemble eine sympathische Balance zwischen kompetenter Programminformation und Entertainment.
Übrigens war das Kokopelli-Saxophon-Quartett schon 2003 Finalist des europäischen Sax Contest der Firma Yamaha..0

 

Das Ensemble


Thomas Käseberg (Sopran- und Altsaxophon)
studierte Musik an der Folkwang-Musikhochschule. Neben dem Kokopelli-Quartett hat er im Bereich der klassischen Musik mit der Musikfabrik NRW und den Duisburger Philharmonikern zusammengearbeitet. Im Bereich des Jazz gastiert er mit dem Gitarristen Frank Sichmann. Darüber hinaus ist er als Auftragskomponist tätig, u.a. für 3Sat und den SDR. Thomas Käseberg ist Dozent für Saxophon an der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg und an der Musikschule Kamp-Lintfort.


Romano Schubert (Altsaxophon)
beendete sein Saxophon-Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Köln / Abteilung Aachen mit dem Konzertexamen.
Im Bereich der Klassischen Musik hat er u.a. mit NOTABU, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Orchester der Stadt Aachen, den Duisburger Philharmonikern und dem WDR-Unterhaltungsorchester zusammengearbeitet. Neben dem Kokopelli Quartett präsentiert er sich im Jazz mit Groovin´ High. Romano Schubert ist Dozent für Saxophon an der Städt. Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf und leitet dort auch die CSM Big Band und die Green-Horns Big Band. Die CSM Big Band erhielt bereits den WDR JazzPreis und erreichte 2007 einen ersten Platz beim Landesorchester-Wettbewerb. Die Green-Horns Big Band hat 2007 und 2011 den Landesorchesterwettbewerb gewonnen.


Georg Niehusmann (Tenorsaxophon)
studierte Kirchenmusik in Essen und Toningenieur an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik Düsseldorf. Der vielseitige Freiberufler gastiert neben dem Kokopelli-Quartett auch in kammermusikalischer Kleinbesetzung als Duo mit Konzertgitarre in ganz Europa und den USA. Seit er seine musikpädagogische Tätigkeit eingestellt hat, musiziert er mit seinem Jazz-Sextett, als Gastmusiker bei Rock- und Pop-Bands und bei Theater-Produktionen. Unter seiner Leitung hat die Big Band der Fachhochschule Düsseldorf den WDR Jazzpreis 2011 erhalten. Er ist seit über 25 Jahren als Tonmeister für den WDR tätig und betreibt darüber hinaus das Tonstudio der Folkwang Universität der Künste in Essen-Werden und das eigene CD-Label Sonic Market.


Christine Hörmann (Baritonsaxophon)
studierte Musik an den Universitäten Göttingen und Oldenburg. Neben dem Kokopelli-Quartett konzertiert sie im Bereich des Jazz mit dem United Women Orchestra, dem DoubleXX-Saxophonquartett und der Salsa-Band Jazminas. Die vielseitige Holzbläserin gastiert darüber hinaus bei Theater- und Musicalproduktionen wie Starlight Express, Grease, Saturday Night Fever, Cats und Cabaret. Bis 1990 war sie Mitglied des Jazzorchesters Reichlich Weiblich. Christine Hörmann ist Dozentin für Saxophon, Querflöte und Klarinette an der Musikschule der Stadt Lüdenscheid.

 

 

PRESSESTIMMEN

Vier Saxophonisten spielen wie ein komplettes Orchester. Das Kokopelli- Saxophon-Quartett eröffnet die Konzertreihe in der Alten Kirche Körrenzig mit Jazz, Chansons und Klassik. Zum Auftakt der diesjährigen Reihe "Kultur in der Alten Kirche" gab es mit dem Konzert des "Kokopelli Saxophon Quartett" ein Schmankerl für die Ohren. Unter dem Titel "Gershwin - Bernstein – Piaf - Aznavour" luden die Interpreten zu einem kurzweiligen Ausflug in die Bereiche Klassik, des Jazz und des französischen Chansons ein. Sehr schnell sprang der Funke ins Publikum über. Gershwins Melodien haben bis heute nichts von ihrem Zauber verloren, wie das Quartett eindrucksvoll bewies. Seine Songs wie "A foggy day", "Oh, Lady be good" oder "Love is here to stay" sind im "Great American Songbook" fest verankert. Die Leichtigkeit und der zeitlose Flair dieser Musik spiegelten sich in den ausgezeichneten Arrangements des Quartetts wider.
Neben dem Gershwin-Programm widmete sich das Kokopelli Saxophon Quartett den "Selections from West Side Story" von Leonard Bernstein. Herausragend war hier die Intonation des Titels "Somewhere". Überhaupt wurden diese anspruchsvollen Titel hervorragend gespielt. Anspruchsvoll auch, weil Bernstein in seinem Musical die verschiedensten Musikelemente miteinander kombiniert hatte. "Sie hörten ein ganzes Orchester mit vier Saxofonen, wir haben unser Bestes gegeben", sagte Thomas Käseberg während des Konzertes, und der überwältigende Applaus in der Kirche war eine Bestätigung.

Ein speziell für das Quartett arrangiertes Potpourri französischer Chansons von Aznavour bis Piaf rundete den wundervollen Abend ab. Mit Edith Piaf und Charles Aznavour hat sich das Quartett zwei der herausragenden MusikerInnen des französischen Chansons ausgesucht.
Chanson bedeutet übersetzt Lied. Auch wenn der Schwerpunkt bei dieser Musik auf der Textaussage liegt, schafften die vier Musiker es spielend, den Charme und die Ausdrucksweise auch ohne Sprache zu reflektieren.
Den krönenden Schlusspunkt des zweistündigen Konzertes setzten sie mit einer bunten Auswahl des französischen Komponisten Jérome Naulais.