Freitag || 24. Januar 2020 || 20.00 Uhr

Der Vetter aus Dingsda

von Eduard Künneke
Operette in drei Akten

 

Musik von Eduard Künnecke
Text von Herman Haller und Fritz Oliven (= Rideamus)
Uraufführung: 15. April 1921 in Berlin (Deutschland)

Landestheater Detmold
Symphonisches Orchester Detmold
Musikalische Leitung: György Mészáros

Inszenierung: Guta G. N. Rau
Bühne: Markus Meyer
Kostüme: Markus Meyer
Choreografie: Kirsteen Mair
Dramaturgie: Elisabeth Wirtz

Rollen:
Julia de Weert: Emily Dorn, Megan Marie Hart, Simone Krampe
Hannchen, Freundin von Julia: Annina Olivia Battaglia
Josef "Josse" Kuhbrot: Andreas Jören
Wilhelmine "Wimpel" Kuhbrot: Brigitte Bauma
Egon von Wildenhagen: Nando Zickgraf
Ein Fremder: Stephen Chambers, Alexander Geller
Ein 2. Fremder: Richard Hamrin, Jakob Kunath
Diener Hans: Stefan Andelkovic
Diener Karl: Kevin Dickmann, Kolja Martens

Der Komponist
Mit seiner Operette "Der Vetter aus Dingsda" schreibt Eduard Künneke (1885-1953) sein mit Abstand erfolgreichstes Werk. Die Uraufführung der Operette findet am 15. April 1921 in Berlin statt. Diese Operette bietet alles, was man sich in diesem Genre wünschen kann: Schwärmerisch-romantische Momente, herzergreifende Gefühlsverwirrungen, mitreißende Tanzrhythmen und eine gute Prise Walzerseligkeit!
Die Operette wird insgesamt dreimal verfilmt, in den Jahren 1934 und 1953 für das Kino und 1970 als Fernseh-Operette.

Handlung
Die Operette spielt in den Niederlanden um 1920.

1. Akt
Die junge Julia de Weert hat sehnsüchtig auf ihre Volljährigkeit gewartet. Nun ist sie die Alleinerbin des Schlosses der Familie de Weert. Der eigentliche Erbe, ihr Vetter Roderich de Weert, ist seit sieben Jahren in Batavia in Ostasien verschollen. Onkel Josef und Tante Wilhelmine haben große Heiratspläne für ihre Nichte Julia. Josef Kuhbrots Neffe August soll Julias Herz gewinnen und damit auch ihr Erbe. Julias zweiter Vormund will sie mit seinem Sohn Egon von Wildenhagen verheiraten. Aber Julia träumt nur von Roderich. Als Kinder haben sich Julia und Roderich ewige Treue geschworen. Am Abend ihrer Volljährigkeit steht ein Fremder vor dem Schloss und stellt sich als „armer Wandergesell“ vor. Julia lädt den Landstreicher ein und bietet ihm zum Übernachten ein Schlafzimmer an. Während sie ihn bewirtet, erzählt sie ihm von ihrer ewigen Liebe zu ihrem Vetter in Batavia.

2. Akt
Am nächsten Morgen stellt der Fremde sich Onkel "Josse" und Tante "Wimpel" als ihr Neffe vor, ohne seinen Namen zu nennen. Die beiden halten ihn für den aus Batavia zurückgekehrten Roderich und sind wenig erfreut, denn damit wären die Heiratschancen für ihren Neffen August dahin. Der Fremde lässt sie in ihrem Irrtum, denn er hat sich in Julia verliebt, und hofft, als Roderich ihr Herz zu gewinnen. Julia ist sich aber nicht sicher, ob der Fremde wirklich Roderich ist. Die beiden sind sich aber einig, und Julias Glück scheint vollkommen. Da kommt Egon von Wildenhagen, dessen Vater Nachforschungen angestellt hat, und teilt mit, dass der verschollene "Vetter aus Dingsda" noch vor sechs Wochen in Batavia war, und daher noch gar nicht angekommen sein könne, da das nächste Schiff erst heute in Hamburg eintreffe. Der Wandergesell gesteht, dass er nicht Julias geliebter Roderich ist, und es auch gar nicht sein will. Betrübt lässt Julia den Fremden ziehen, obwohl sie ihn liebt. Sie will den Treueschwur, welchen sie Roderich vor sieben Jahren gegeben hat, nicht brechen.

Weitere Informationen finden Sie hier im Programmheft.


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