Samstag || 17. März 2018 || 20.00 Uhr

Linos Quartett

Louis Spohr(1784-1859)
Nonett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Bratsche, Violoncello und Kontrabass
F-Dur op. 31 (komponiert 1813)

Allegro – Scherzo: Allegro – Adagio – Finale: Vivace

Witold Lutoslawsky (1913-1994)
Tanzpräludien für Bläser-Quintett (komponiert 1954)
Allegro molto
Andantino
Allegro giocoso
Andante
Allegro molto

Ludwig van Beethoven
Septett für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola,
Violoncello und Kontrabass
ES-Dur op. 20 (komponiert 1800)

Adagio/Allegro con brio – Adagio cantabile – Tempo
di Menuetto – Tema con variazoni: Andante -
Scherzo: Allegro molto e vivace – Andante con
molto alla marcia/Presto

Am 27. Juli 2017 hat die Deutsche Phono-Akademie die Preisträger des ECHO Klassik 2017 bekannt gegeben. Auf der Liste der Sieger steht unter anderem das Linos Ensemble, das in diesem Herbst sein 40jähriges Jubiläum feiert und für seine jüngste cpo-Produktion ausgezeichnet wurde: die Einspielung des Quintettes für Klavier (linke Hand), Klarinette und Streichtrio A-Dur, das Franz Schmidt gegen Ende seines Lebens für den Pianisten Paul von Wittgenstein komponiert hat.

Die Auszeichnungen werden am Sonntag, dem 29. 10. 2017, im Rahmen einer feierlichen Gala in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen. Das ZDF überträgt die Verleihung am selben Abend ab 22:00 Uhr. Gastgeber ist auch in diesem Jahr Thomas Gottschalk, der den ECHO KLASSIK insgesamt bereits zum vierten Mal präsentiert.

Das Linos Ensemble
Erfolgreich, frisch, mitreißend – und das seit 40 Jahren … .
Das Linos Ensemble wurde 1977 von dem Oboisten Klaus Becker gegründet. In der Kernbesetzung fünf Bläser, fünf Streicher und Klavier widmete es sich sehr erfolgreich dem traditionellen Repertoire gemischter Kammermusik, brach dann aber auch zu neuen Ufern auf: Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen, eine eigene Konzertreihe in Köln, Entdeckungsreisen zwischen Kammermusik und Sinfonik, Spezialprojekte Musik und Sprache, eine Harmoniemusik zu Schuberts Oper »Alfonso und Estrella« mit Hanns Dieter Hüsch oder Schönbergs »Pierrot Lunaire« mit Salome Kammer. Und der Erfolg des Kammerensembles hat sicher auch etwas damit zu tun, dass alle Mitglieder noch in anderen musikalischen Bereichen tätig sind – als Orchestermusiker, als Lehrende und Solisten – und diese verschiedenen Arbeitsfelder sich gegenseitig befruchten.